Editorial
 Heimat Thurgau
     
  Vorwort  
  Editorial  
     

Die Welt vernetzt sich, wird zum Dorf. Internet hat es möglich gemacht. Neuseeland ist gleich gegenüber, in Sekundenschnelle erreichbar. Hüttwilen und Wellington können sich mit den geeigneten technischen Hilfsmitteln zeitreal kurzschliessen - in Wort und Bild.

Oh, da regnet es auch, da unten. Und dann treten wir vor die Tür, nehmen mit unseren Sinnen das Dorf, die Stadt, die Landschaft um uns herum auf. Das ist nicht Neuseeland. Nein, das ist der Thurgau. Wie gut kennen wir ihn noch? Wie gut kennen wir die Gegend noch, in der wir leben? Die Menschen, die Hans heissen oder Monika.

Nicht kassandra oder snoopy67. Bei all den Verstrickungen, in die uns die virtuelle Welt lockt, mitunter gar nicht mal so einfach, eine Antwort darauf zu finden. Wozu überhaupt noch Thurgau? Und überhaupt: Was ist Thurgau? Niemand hat die Antwort treffender geschrieben als Theodor Fontane: «Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.»

Das hat nichts mit Lokalpatriotismus zu tun. Sondern mit Wurzeln. Damit wir noch wissen, wo wir leben. Vor allem auch: welche Menschen wir treffen, mit ihrer Mimik und Gestik, wenn sie lachen oder grad etwas schwer tragen an der Welt. Leicht pathetisch gesagt: wo wir Halt finden in einer Welt, die sich immer schneller dreht. In diesem Sinn laden wir Sie mit der vorliegenden Schrift ein zu einer realen Reise durch den Thurgau. Entdecken Sie die Wurzeln, die ein Teil Ihrer sind. Heimat eben, hoffentlich.

Dazu wünschen wir Ihnen inspirierendes Lesevergnügen!


Daniel Labhart
Harald Fessler
Herausgeber

Peter Büchel
Chefredaktor

Daniel Labhart

Harald Fessler

Peter Büchel
 
     
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